Motorisierter Individualverkehr

ÖPNV, motorisierter Individualverkehr (MIV) und nichtmotorisierter Verkehr sind keine Gegensätze sondern ergänzen sich. Die FDP fordert eine Optimierung aller Verkehrsträger im Interesse der Sicherung bzw. Verbesserung der Mobilität. 

Der Verkehrsfluss im Wandsbeker Straßennetz kann weiter verbessert werden. In diesem Zusammenhang ist auch die Anhebung des Tempolimits auf Hauptverkehrsstraßen auf 60km/h fallweise zu prüfen.

Die Instandhaltung des Straßennetzes ist über Jahre vernachlässigt worden und muss dringend verbessert werden. Instandhaltung hat aus Sicht der FDP Vorrang vor Neubau.

Das Baustellenmanagement ist aus Sicht der FDP deutlich verbesserungsfähig. Viele Baustellen, die erhebliche Staus verursachen, liegen oft wochen- und monatelang still. Wir fordern eine stärkere Berücksichtigung der Fertigstellungsgeschwindigkeit bei der Vergabe von Straßenbauaufträgen durch die Stadt bzw. den Bezirk Wandsbek. Dies ist durch ein Vertragscontrolling bzw. entsprechende Konventionalstrafen sicherzustellen.

Auch in der Verkehrssteuerung liegen noch Reserven zur Verbesserung des Verkehrsflusses. Wir wollen die Verkehrsströme auf der Straße durch den Ausbau "intelligenter Ampelschaltungen" besser lenken und Staus vermeiden. Die FDP fordert darüber hinaus mehr grüne Pfeile, die zum eigenverantwortlichen Rechtsabbiegen berechtigen.

Im Bereich des Ausbaus von Straßen vertritt die FDP Wandsbek folgende Positionen: Wir fordern die vordringliche Einrichtung von zusätzlichen Kreisverkehren an den Kreuzungen Eulenkrugstraße/Wiesenhöfen, Kupferdamm/Pulverhofsweg, und Pillauerstraße/Voßkuhlen.

Die FDP Wandsbek fordert eine Änderung des Hamburgischen Wegegesetzes mit dem Ziel den Standard bei der sogenannten erstmaligen endgültigen Herstellung von Straßen wo möglich zu senken. Die bisherigen Standards überfordern die verfügbaren Haushaltsmittel und stellen für die Anlieger eine teilweise unnötige Belastung dar. Die Anliegerbeiträge sind kurzfristig nach der erstmaligen endgültigen Herstellung der Straßen einzufordern.

Im Bereich des ruhenden Verkehrs setzen wir uns für den Erhalt von Parkplätzen sowie wo möglich und sinnvoll auch für die Schaffung von zusätzlichen Parkplätzen in den Geschäftszentren der Stadtteile ein. Angesichts des zunehmenden Parkdrucks in den wachsenden Stadtteilen im Nordosten Wandsbeks sind Konzepte zur Parkraumbewirtschaftung zu prüfen. Dabei sind ausreichende Kurzparkzonen zu schaffen bzw. zu erhalten, um die Attraktivität der Stadtteilzentren zu erhalten. Wir fordern darüber hinaus die Errichtung privat betriebener Quartierstiefgaragen zu prüfen.