Stadtplanung und Wohnungsbau

Für die FDP Wandsbek ist die Stadtplanung ein zentrales Thema für die städtebauliche Attraktivität Wandsbeks. Dazu gehören sowohl ein klares Bekenntnis zu erfolgreich gewachsenen Strukturen als auch die Annahme neuer Herausforderungen, um unseren Bezirk noch schöner und attraktiver zu gestalten. Die FDP Wandsbek will einen maßvoll wachsenden Bezirk. Durch eine Förderung des Wohnungsbaus darf nicht erneut eine Monostruktur und Ghettoisierung entstehen. Liberale Stadtentwicklungspolitik für ein erlebbares Wandsbek setzt auf die großen Potenziale der zahlreichen Grünzüge und Naherholungsgebiete in unserem Bezirk. Zugleich wollen wir mehr Lebensqualität in den einzelnen Quartieren vor Ort schaffen.

Liberale Stadtentwicklungspolitik wägt in jedem Einzelfall die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum und entsprechenden Gewerbe- und Verkehrsflächen einerseits mit den Eingriffen in die Natur oder aber in städtebaulich schützenswerte Ensembles andererseits ab. Die FDP Wandsbek lehnt neue Baugebiete für Wohnen oder Gewerbe nicht pauschal ab. Bei der Ausweisung neuer Wohn- und Gewerbegebiete muss jedoch die Mobilisierung von Flächenreserven durch Konversion der Nutzung oder Nachverdichtung im Vordergrund stehen. Die Belange des Denkmalschutzes sowie auch der Erhalt des städtebaulichen Charakters vieler Siedlungen sind für den Erhalt der Lebensqualität besonders wichtig.

Mit Blick auf die Erhaltung der Lebensqualität in den Stadtteilen sowie auch das Verhältnis von Bevölkerungsdichte und Verkehrs- und anderer Infrastruktur gilt es darüber hinaus das Maß der baulichen Nutzung in vielen Fällen zu begrenzen. Hierzu ist häufig die Ablösung der aus den 50er- Jahren des vergangenen Jahrhunderts stammenden Baustufenpläne durch moderne Bebauungspläne notwendig. Unsere Positionen zu einzelnen derzeit in der Diskussion befindlichen Bebauungsvorhaben sind wie folgt:

  • Wir unterstützen eine maßvolle Nachverdichtung am Luisenhof (Genossenschaft Farmsen) und Müssenredder. 
  • Wir unterstützen eine lockere Einfamilienhausbebauung am Buchenkamp, die einen relativ hohen Grünanteil belässt und damit einen fließenden Übergang zu den weiter östlich liegenden Weide und Naturschutzflächen schafft. Die Zahl der Wohneinheiten sollte dementsprechend deutlich unter der derzeit von der Koalition geforderten Zahl von 60 liegen. 
  • Die Bebauung des Parkplatzes an der Farmsener Eissporthalle, Berner Heerweg 152 Ecke Rahlstedter Weg lehnen wir ab. 
  • Eine Bebauung der Fläche Gutshaus Farmsen am Berner Heerweg lehnen wir ebenfalls ab. 
  • Das ehemalige Schulgelände an der Flughafenstraße in Hummelsbüttel sollte für den Bau von Eigenheimen sowie von Geschoßwohnungsbau genutzt werden.