Wirtschaft und Tourismus

Die FDP Wandsbek fordert allgemein eine mittelstandsfreundliche Politik und unbürokratisches Verwaltungshandeln auch auf Bezirksebene.

Die FDP Wandsbek fordert darüber hinaus den Erhalt des Gewerbeflächenbestands in und wo nötig auch die Ausweisung zusätzlicher Gewerbeflächen für kleine und mittlere Unternehmen in Wandsbek. Die in den vergangenen Jahren betriebene Politik der Umwandlung von Gewerbeflächen in Wohnungsflächen ist nicht nachhaltig und daher zu beenden. . Dies schließt die Umwandlung einzelner, nicht marktgerechter Gewerbeflächen auch in Zukunft nicht aus. In diesen Fällen ist jedoch an anderer Stelle ein gleichwertiger Ausgleich zu schaffen. Die Zusammenfassung von Kleingewerbe in sogenannten Gewerbehöfen in privater Trägerschaft sollte durch den Ausweis entsprechender Flächen gefördert werden.

Die FDP Wandsbek setzt sich dafür ein, die Auswirkungen des Onlinehandels auf die Funktionsfähigkeit der Stadtteilzentren sowie die Gewerbeflächennachfrage zu untersuchen und negativen Folgen soweit möglich entgegenzuwirken.

Im Bereich Tourismus unterstützt die FDP den Aufbau einer von Unternehmen aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe sowie von anderen im Freizeit und Unterhaltungsbereich tätigen Unternehmen getragenen Wandsbeker Stadtmarketinggesellschaft, die die Vermarktung von Wandsbek als Zielort touristischer Aktivitäten voranbringen soll. Das Bezirksamt sowie das Hamburger Stadtmarketing sollen partnerschaftlich in die Wandsbeker Stadtmarketing GmbH eingebunden werden. Die zuletzt im Bereich Tourismus nahezu eingeschlafenen Aktivitäten der Wandsbeker Wirtschaftsförderung sind wieder zu verstärken.

Die FDP Wandsbek fordert den Erhalt und die Attraktivitätssteigerung der Wandsbeker Wochenmärkte, die für das tägliche Leben der Stadtteile große Bedeutung haben. Hierzu müssen die seit Jahren erzielten Gebührenüberschüsse in die Marktinfrastruktur investiert und die Servicequalität z.B. bei der Marktreinigung, beim Winterdienst sowie in der Toilettenversorgung verbessert werden. Die vom amtierenden Senat geforderte stärkere Gebührenspreizung für die Wochenmärkte, die die bereits bestehende Quersubventionierung zwischen den Stadtteilen noch verstärken würde, lehnen wir ab, da sie dem für Gebühren geltenden Kostendeckungsprinzip widerspricht. Sofern sich das Preis-/Leistungsverhältnis des städtischen Wochenmarktbetriebs in den nächsten zwei Jahren nicht nachhaltig bessert, ist eine Überführung des Wochenmarktbetriebs in eine Selbstverwaltung durch die Marktbeschicker, wie sie z.B. auf dem Berner Wochenmarkt bereits besteht, zu prüfen. Die Sicherung der öffentlichen Flächen für den Wochenmarktbetrieb bleibt davon unberührt.

Darüber hinaus setzt sich die FDP für die Gleichbehandlung privater und städtischer Wochenmärkte im Hinblick auf Mietgestaltung für die Nutzung öffentlicher Flächen einerseits sowie die Marktgebühren andererseits ein. Privat organisierte Wochenmärkte, wie z.B. in Berne, Duvenstedt, Hummelsbüttel, oder am Rauschener Ring in Wandsbek dürfen weder im Hinblick auf die Gebührengestaltung noch im Hinblick auf die Genehmigung der Marktzeiten gegenüber den städtischen Märkten benachteiligt werden.

Die FDP unterstützt freiwillige lokale Zusammenschlüsse von Grundstückseigentümern, Einzelhandelsgeschäften und anderen lokalen Unternehmen zu Interessengemeinschaften, die das Ziel verfolgen, die Stadtteilzentren zu stärken.